Neid……

ich bin neidisch…..positiv neidisch. Ich finde Neid sowieso eigentlich nichts negatives, also für mich. Ich bin neidisch, aber gönne es auch jedem der das hat, kann oder machen kann was ich nicht habe, mache oder kann. In diesem Fall jetzt bin ich neidisch auf die Erzieherinnen die Zeit mit Magnus verbringen können, ihm zuschauen können wie er neues entdeckt usw. Einfach weil es aktuell einfach der Oberhammer ist, was er täglich neues macht und kann. Gestern waren wir 2 Stunden draußen, das Wetter war genial und wir waren auf dem Spielplatz um die Ecke, findet er schon mal richtig gut, aber mega spannend war dann der Bagger in der Nachbarschaft, wenn er gekonnt hätte wäre er drauf gekrabbelt 🙂 Auch bei uns im Garten hat er Spaß, hat da schon so manch Lieblingsecke und ich freu mich so auf die warmen schönen Tage, wo wir nur draußen sein können.

Trotzdem zurück zum Neid…ich hab ihn heute morgen abgegeben und ich hab gerade so mit Ach und Krach ein Abschiedsküsschen bekommen, man kann beim weg gehen noch mal am Fenster schauen was die Kleinen machen und er war so vertieft in ein Spiel mit einem Lachen im Gesicht, ich musste mich selbst anschieben dass ich dort weg bin, ich bin dann echt richtig neidisch. Er ist soooooooo goldig aktuell, eigentlich natürlich immer, aber aktuell ist er echt so richtig schnuckelig. So witzig, so frech, so neugierig. Die ersten Jahren sind einfach nur genial, was die Zwerge da lernen, erleben und neues entdecken. Ich bin sooooo dankbar, dass ich die Nachmittage mit ihm habe, um nichts in der Welt wollte ich das auch noch verpassen. Diese Zeit genieße ich in vollen Zügen.

Namaste Katinka

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stolz wie eine Mami nur sein kann

unser kleiner Mann….krankheitsbedingt war er leider noch nicht länger als eine Woche am Stück im Kindergarten, dh er ist eine Woche da und dann eine Woche krank…..nicht wirklich lustig, für keinen, eher ganz schön anstrengend für alle Beteiligten aber so ist es eben. Ich kann es nicht änder, wenn ich könnte würde ich….Hoffen wir mal darauf, dass er dadurch ein Ober Hammer mäßiges Immunsystem aufbaut und dann NIE WIEDER krank ist 🙂 Na ja, so dann auch wieder diese Woche, da hat es aber auch mich und seinen Papa umgehauen, mich weniger schlimm gott sei Dank. So konnte ich am Mittwoch zum Entwicklungsgespräch gehen. ACH ach ach mein Herz ist geplatzt vor Stolz. Das er es gut macht, das ihn alle toll finden usw das wusste ich ja schon, aber im Einzelgespräch die Erzieherin vor mir sitzen zu haben und mit so strahlenden Augen über sein Kind sprechen zu hören ist schon Ober Geil !!! Und für mich auch fest zu stellen, dass ich mit der Einrichtung mit seiner Gruppe und seinen Erzieherinnen echt einen Gold Griff gemacht habe tut schon meiner Mami Seele sehr gut. Immer wieder die Bestätigung darüber, dass sie verstehen können, dass es mir schwer fällt und wie wichtig es mir ist, dass es ihm dort gut geht ist schon echt ne gute Nummer. Und es geht ihm gut dort, er spielt, er lacht, er hat Spaß, lernt neue Sachen und was ich ja den Ober Hammer finde, dort schläft er einfach so ein in seinem Bettchen, klar Nadine sitzt daneben, klopft auch noch mal den kleinen Popo aber er schläft allein ein. Der Räuber, zu Hause klappt das eher nicht, da braucht er noch viel mehr Nähe (oder auch ich 😉 )

Es ist so toll zu sehen wie unglaublich souverän er das ganze macht, klar er braucht nach dem ich ihn abhole seine halbe Stunde bis Stunde Voll Kontakt Nähe aber dort ist er ein super glückliches, ausgeglichenes und lustiges Kind.

So habe ich mir das gewünscht und so ist es für mich erträglich, er fehlt mir trotzdem und ich genieße die Vormittage am Wochenende und ich merke, diese zwei Tage sind eigentlich zu wenig für mich, aber so kann ich damit umgehen und so lange es so bleibt, komme ich auch gut klar damit. Die Gedanken, hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich es anders gemacht kommen immer seltener. Ich gehe gerne arbeiten, was in erster Linie an den Kollegen und dem Job liegt, an das frühe Aufstehen werde ich mich nie gewöhnen, durch die nächtlichen Ruhestörungen ist das auch echt anstrengend, die Augenringe werden nicht weniger, aber auch das wird ja absehbar besser, hoffentlich.

Jetzt freue ich mich auf ein paar freie Tage nach Ostern, wir wollen ein bißchen weg fahren. Wohin ?? Center Parc steht im Raum….schaun wir mal.

Namaste Katinka

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Müde…..Routine oder auch irgendwie keine

Ab wann stellt sich mit einem ein Jährigen eine Routine ein ????? Ha…..so schnell nicht. Weil erstens kommt es anders und zweitens auch 🙂

Unser kleiner Mann macht es echt spannend. Unsere Wohnsituation lässt es ja nicht zu, dass er ein eigenes Zimmer hat, was ich auch nicht schlimm finde, ich genieße die Nähe, was ich bei meinen Mädels nicht konnte, da war alles anders, da durften Kinder nicht mit im Elternzimmer schlafen weil da verwöhnt man sie ja zu sehr. Heute tut mir das leid, weil ich glaube, die Nähe hätte nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Gut das lässt sich nicht mehr ändern, aber bei Magnus schon. Und er braucht diese Nähe, fordert sie auch ein. In seinem Bett schlafen, naaa ja. Sagen wir mal so, wenn er beim stillen eingeschlafen ist, kann ich ihn in selbiges legen……..irgendwann landet er dann im Laufe der Nacht in unserem Bett. Wir haben dann überlegt, wie wir das vielleicht optimieren können, Tipp von einer Mann kam, wir sollten doch sein Bett an unseres stellen, eine Gitterwand raus und dann klappt das irgendwann. Gesagt getan und ich frage mich WARUM haben wir das nicht von Anfang so gemacht, erstpart mir das lästige aufstehen Nachts, inkl unbequemen sitzen im Kalten. Aber gut, man lernt nie aus. Er schläft jetzt in seinem Bett, theoretisch 🙂 :-)) meistens, oft…..nicht immer . Ich hoffe sehr das klappt irgendwann, dass er hauptsächlich in seinem Bett schläft und auch darin einschläft. Dazu benötigt er aktuell nämlich immer noch mich, die Trage oder wie im Kindergarten den Kinderwagen. Dh ins Bett legen und er schläft darin ein…..ist nicht. Ich habe keine Ahnung warum das bei ihm so ist, meine Mädels konnte ich auch wach in ihre Bettchen legen, meistens sind sie auch gut eingeschlafen. Wenn ich Magnus wach in sein Bett lege ist Polen offen 🙂 Das führt zu Protest Geheul oder flotten Spaßeinlagen mit Rum Toben. Ich hoffe und bin auch überzeugt das klappt irgendwann, bekomme das auch von erfahrenen im Elternzimmer mit schlafenden Kindern Eltern bestätigt, dass es alle irgendwann lernen. Denke mal mit 18 schläft keiner mehr bei Mami und Papi 🙂

Was unseren neuen Alltag nur echt anstrengend, anspruchsvoll macht ist das er nicht durch schläft, er fordert Nachts zwei bis drei Mal die Aufmerksamkeit ein, die er tagsüber offensichtlich nicht mehr braucht, da ist er schon so taff und selbst ständig. Nachts braucht er immer wieder die Rückversicherung, dass ich da bin. Da nutzt auch der Papi nicht, das geht nur über mich. Na ja……irgendwann wird es klappen. Was ich mir für die nächste Zeit wünsche ist, dass er morgens wenn wir aufstehen noch weiter schläft, es ist um einiges entspannter sich fertig zu machen ohne das ein kleiner Mensch um Dich rum wuselt 🙂

Aber er macht sooooooo viel Spaß und sein verschmitztes Lachen gestern Abend um 21 Uhr wo er eigentlich schon längst hätte schlafen müssen macht dann einiges wett, da könnt ich ihn fressen ❤

Namaste Katinka die sich gerade mit Mühen aus dem Müdigkeits Tief versucht heraus zu ziehen

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Wiedereinstieg ohne Wiedereingliederung…ab ins kalte Wasser

so am 15.01.21018 war der D Day…..zurück ins Arbeitsleben. Mein kleiner Prinz hat die Eingewöhnung bravurös gemacht. Klar ab jetzt muss ich ihn morgens wecken, das tut mir schon echt leid, hat er aber auch toll gemacht, zusätzlich ist morgens auch alles anders als es die ganze Zeit war, dh morgens sind die Kleinen die so früh kommen alle zusammen in der Nachbargruppe, aber auch das hat er cool weg gesteckt. Eigentlich klappt alles echt super…….leider war dann der Freitag schon holprig, ABER einfach deswegen weil er krank wurde, nachts hatte er dann schon fast 39 Fieber und so ging es dann weiter, Husten, Schnupfen und hoch Fieber bis 40 Grad. Alter Schwede hat der kleine Mann da gehangen. In Rücksprache mit der  Kinderärztin hab ich ihn fiebern lassen so weit es ging und Montags waren wir dann beim Arzt und wurden mit Kügelchen versorgt. Bis Mittwoch Donnerstag hatte er immer noch Fieber und ich bin zu Hause geblieben, ein toller Einstieg 😦 aber so ist es eben. Am Freitag ging es ihm dann wieder so gut, dass sein Papi mit ihm zu Hause geblieben ist. Gott sei Dank stille ich noch, ausser Mami Milch ging nämlich nichts an ihn. Unser Körper ist echt ein Zauberding, ich war echt froh, dass er wenigstens darüber was in sich hatte.

Jetzt ist der Spuk fast vorbei……ich bin wieder auf der Arbeit, Magnus durfte heute noch Mal mit seinem Papi zu Hause bleiben und morgen schauen wir mal wie sein Wiedereinstieg klappt. Es ist spannend……….

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Die letzten Tage…..noch 13 Tage bis der Alltag uns wieder hat

Ich kann es nicht glauben, wir haben den 02.01.2018…….vor einem Jahr war ich noch kugelrund, wir haben noch gehofft, dass die Hausgeburt statt finden wird, wir haben jeden Tag gehofft, dass es los geht. Ich habe oft Nachts Wehen gehabt wo ich dachte es geht los…..unglaublich und das ist jetzt schon ein Jahr her. Ich kann es nicht fassen, greifen, es ist unwirklich. Heute morgen haben wir gemeinsam, Mr. Right hat Urlaub, den Zwerg in den Kiga gebracht, er ist in seine Gruppe als wäre das das Normalste der Welt, unglaublich und ich hab schon am Frühstückstisch mit den Tränen gekämpft. Er ist so cool, so eigenständig, so selbstbewusst und in sich ruhend. Ich bin soooo unsagbar stolz auf ihn. Jetzt schläft er, hat ein bisschen gedauert bis er eingeschlafen ist, war wohl doch ganz schön aufregend für den kleinen Mann. Ich bin in der Zeit eine Runde mit Mekki in den Wald, der Versuch den Kopf frei zu bekommen, die blöden Gedanken los zu werden. Gleichzeitig habe ich Katja angerufen „meine Stillberaterin“ ob sie für mich einen Rat hat wie das alles gut für uns ablaufen wird. Klar hatte sie, zusätzlich mit gaaaanz viel Verständnis dafür, dass es schwer für mich ist. Tolle Frau….

So und am 15. gehts wieder los, morgens früh aufstehen, fertig machen, schick machen fürs Büro. Eine ganz andere Welt, die Babyblase zerplatzt….pufffff……so kommt es mir vor. Ich habe ANGST, Angst davor es nicht zu schaffen, Angst davor, dass Magnus es mir übel nehmen könnte, dass ich ihn jeden Tag abgebe, Angst davor den Erwartungen an mich nicht gerecht zu werden, Angst das alles hier nicht zu schaffen. Ich weiß ich bin nicht allein, mit meinen Gedanken in meinem Kopf aber schon, die kann ich ja nicht andauernd laut aussprechen……

Ich kann es nicht planen, vieles muss ich auf mich zukommen lassen und das macht es für mich so schwierig. Ich mag es zu wissen was auf mich zu kommt, eigentlich ist es aktuell genau so wie letztes Jahr, da wusste ich ja auch nicht was auf mich zukommt, eine Geburt kann man nicht planen, ich habe es versucht und musste wieder lernen, dass das nun mal nicht geht. Also versuche ich los zu lassen, nicht zu planen. Auf jeden Fall nicht zu viel. Ein Gespräch mit meinem Chef werde ich morgen führen, einfach damit einiges geklärt ist, wir beide wissen woran wir sind. Alles andere versuche ich auf mich zukommen zu lassen. Meine Psyche muss da durch……ich denke in spätestens 3 Monaten weiß ich mehr….

 

Namaste Katinka

 

 

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11 Monate, die Babyblase wird immer kleiner :-(

Es ist 9:30 Uhr , Magnus ist bis 11 Uhr im Kindergarten. Es fällt mir sooooo schwer. Jeden Morgen bin ich motiviert, packe seine Tasche, erkläre ihm wo wir hin gehen, bringe ihn in die Gruppe, sehe wie angekommen er schon dort ist, gleich spielt….dann kommt der Satz von Nadine, Du kannst Dich jetzt verabschieden…..bähmmm und da fängt mein Herz an zu bröckeln. Ich verabschiede mich, ziehe meine Schuhe an, gehe raus, um die Ecke und die Tränen schießen in die Augen. Ich kann es nicht verhindern. Ich bin traurig. Es ist zu früh, zu früh für mich. Ich möchte noch nicht Abschied nehmen, von dieser wundervollen magischen Zeit. Seit fast jetzt schon einem Jahr ist Magnus bei uns, plus Schwangerschaft weiß ich jetzt seit April 2016 das er zu mir gehört.

Ich kann es auch nicht mehr hören, „Du wirst Dich daran gewöhnen“, „genieße Deine freie Zeit“, „jetzt kannst Du endlich wieder was für Dich tun“…….Am liebsten würde ich sagen, haltet doch endlich mal eure Klappe, ich bin ich und nicht so wie ihr. ICH brauche keine Zeit für mich, ICH muss nichts für mich tun um zufrieden zu sein, ICH muss nicht arbeiten gehen um Bestätigung für mich zu haben, ICH gehe arbeiten weil ich Geld verdienen muss. ICH bin nicht IHR !!!!!! Warum meinen immer andere zu wissen was gut für einen ist ??? Das Schlimmste, das sind Menschen die mich kennen, die doch eigentlich wissen, dass ich so bin wie ich bin. Was tut mir gut, eine Umarmung, ein Du schaffst das, Du machst das gut. Das tut gut. Von wem bekomme ich das…….von meinem Mr. Right, Gott sei Dank. Ich verstehe keine Mutter, die so früh wieder arbeiten gehen will, KEINE, ich werde es nie verstehen. Ich bekomme doch kein Kind um es dann nach einem Jahr einer Ersatz Mami in die Arme zu drücken. Ich bin wütend, wütend, dass ich nicht zwei Jahre Elternzeit genommen habe, wir hätten es finanziell geschafft, das weiß ich jetzt, zu spät. Jetzt muss ich wieder arbeiten gehen. Meine Kollegen freuen sich, mein Chef noch viel mehr….ein Lichtblick, aber das ist auch der Einzige. Wir haben jetzt noch 4 Wochen……wie gerne würde ich die Gedanken an den 15.01.2018 weg schieben, geht leider nicht.

Was wünsche ich mir, Verständnis, Liebe, Empathie und ein Mal auch nur mal die Frage, „kann ich irgendwas für Dich tun“.

Ich bin traurig……

Namaste Katinka

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Kindergarten Eingewöhnung……

Wir haben heute den 28.11.2017 , heute vor einem Jahr war Magnus noch in meinem Bauch und heute bleibt er das erste Mal 1 1/2 Stunden im Kiga…….

Unglaublich unglaublich, es ist echt unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, sie fliegt. Viel zu schnell für mich. Kaum hat man sich daran gewöhnt schwanger zu sein, muss man sich daran gewöhnen, dass das Kind bald kommt, dann ist es da und kaum hat man sich daran gewöhnt gibt man es schon wieder weg. Ok nur Stundenweise aber man ist ohne es. Nach der Geburt hat man so eine Leeregefühl im Bauch, da fehlt was, große Sehnsucht ist in einem, natürlich hat man den Inhalt ja bei sich, aber trotzdem ist es komisch wenn der Bauch dann nur so so rum schwabbelt und nicht mehr prall gefüllt ist. Jetzt ist Magnus schon 10 Monate bei uns, wir haben uns aneinander gewöhnt, können nicht mehr ohne einander. Er ist ein sehr kuscheliges Baby, oft braucht er besonders Nachts die Nähe. Gestern habe ich mit meiner Stillberaterin telefoniert, eine ganz ganz tolle, liebevolle und emphatische Frau. Ich wollte Rat wie es weiter geht, jetzt mit Kiga und so und ob es normal ist, dass Magnus manchmal, oft, meistens Nachts alle 2 Stunden stillen will. Und ja alles voll normal, der kleine Mann braucht einfach die Gewissheit, dass ich da bin und ruft dann nach mir, dh das Stillen dient gar nicht unbedingt der Nahrungsaufnahme sondern einfach nur dem Rückversichern dass ich da bin und was soll ich sagen, das macht es doch irgendwie leichter. Katja hat auch erklärt, warum man das auch den Mamis rät, dh dieses Bedürfnis zu stillen, früher hat man die Kinder schreien lassen……GRAUSAM, man hat durch Tests fest gestellt, dass der Cortisol Spiegel (Stress) so hoch war bei den Kindern, warum haben sie denn dann aufgehört zu schreien, weil sie aufgegeben haben, trotz alledem war der Spiegel immer noch hoch. Aufgeben, wie furchtbar ist das denn ???? Ich gebe auf, dass meine Eltern sich um mich kümmern, da kommen mir die Tränen wenn ich nur daran denke. Von Anfang an habe ich gesagt, dass ich das nicht will, ich möchte seine Bedürfnisse stillen, ich gebe ihnen nach, auch wenn es anstrengend ist. Katja hat mir dann auch gesagt, dass diese Kinder, denen von Anfang an dieses Gefühl der Sicherheit vermittel wird später wesentlich weniger Trennungsängste haben. Bämmm da haben wir es. Wahrscheinlich macht er es deswegen so gut im Kiga, ergo alles richtig gemacht 🙂

Trotzdem ist es schwer für mich, ich lenke mich ab, ganz bewusst, ganz intensiv. Gestern war ich nach laaaaaangem mal wieder allein mit Mekki spazieren, komisch ungewohnt und heute….heute schreibe ich mal wieder in meinem Blog…..in Ruhe 🙂 Ich muss mich ablenken, weil ich sonst traurig bin. Warum traurig ?? Weil diese wundervolle, soooooooo wundervolle erste Zeit mit ihm vorbei ist. Er ist nicht mehr das Mini Baby, jeden Tag wird er größer, geht er viele kleine Schritte von mir weg. Er wird immer eigenständiger, selbstbewusster. Eine richtig kleine, große Persönlichkeit. Es macht so Mega viel Spaß ihm dabei zu zu schauen, er entdeckt immer neue Sachen, wird immer mutiger und witziger. Wahrscheinlich findet er deswegen den Kiga auch so toll, da gibt es soooo viele neue Sachen, da merkt man gar nicht wenn die Mami nicht da ist, außerdem kommt sie ja auch immer wieder. Jetzt haben wir noch Zeit, Zeit bis zum 15.01.2018 das wird mein erster Arbeitstag sein. Bis dahin werden wir noch Zeit haben und diese werde ich genießen und wenn ich wieder arbeiten gehe, dann kommt wieder eine Veränderung. Aber auch die werden wir schaffen, gemeinsam mit Liebe, Mut und Vertrauen.

Ich merke das sich unser Leben verändert hat, klar durch Magnus, aber auch so. Mein Mr. Right und ich sind jetzt seit 5 Jahren ein Paar, wir kennen uns, kennen die Stärken und die Schwächen und das macht es leichter. Die für mich so wichtige Sicherheit ist da, ich weiß er ist an meiner Seite, geht nicht weg, auch wenn ich mal nicht so toll bin. Trotzdem ist das immer noch Wow für mich, ich kann so sein wie ich bin, muss mich nicht anpassen. Immer mehr entsteht in mir ein Gefühl, dass ich ein wertvoller Mensch bin, er zeigt es mir, er sagt es mir.

Viele Menschen um mich herum sagen mir immer wie stark ich wirke, wie selbstbewusst und ich mache den Eindruck, als könnte ich alles, als wäre ich unkaputtbar. Falsch gedacht und genau das macht mich auch wiederum traurig, weil was fehlt mir aktuell ?? Die Freundinnen, die nicht darauf vertrauen, dass ich mich schon melden würde wenn ich Hilfe brauche. Ich wünschte mir das da doch mal wenigstens die Frage käme, brauchst Du was, kann ich Dir was gutes tun. Ehrlich……in Ruhe duschen wäre meine Antwort gewesen….gestern noch……aber heute habe ich jetzt noch Zeit und ich hüpfe unter die Dusche und hole dann meinen großen Zwerg ab. Ja das Leben verändert sich, oft in ganz positive Richtungen, manchmal auch in negative. Aber man muss es akzeptieren, so ist es eben.

Das Leben ist schön und ich bin dankbar um die Menschen um mich rum denen ich wichtig bin, die ein Auge auf mich haben und auch wenn es von ganz weit weg ist. Danke Britta dass es Dich gibt 😉 Magnus hat jetzt durch Dich sein gewohntes Kuscheltier Nr. 2 im Kiga, es begleitet ihn jeden Tag, irgendwann auch dort in den Schlaf……….aber damit lassen wir uns noch Zeit…..geben uns, besonders mir die Zeit 🙂

Namaste Katinka

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